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Geschichte der Stadt Karpacz


Karpacz (Krummhübel) ist in dem östlichen Teil des Riesengebirges auf der Höhe von 480 – 885 Meter über dem Meeresspiegel gelegen. Über die Stadt herrscht die Schneekoppe mit 1602 Metern über dem Meeresspiegel – der höchste Gipfel in den Sudeten. Die Schneekoppe und ihre Gegend haben einen außergewöhnlichen Charakter. In der Nähe des Gipfels sieht man klippenreiche Felsenabhänge, alpine Teiche, zahlreiche Geschiebe und Hochgebirgspflanzen. Das ungleichartige Höhenklima im Riesengebirge kommt durch seine spezifische Form, Umfang, Intensität und Dynamik zum Vorschein, so dass dieselben Plätze sich so verändern, dass sie den Touristen völlig neu vorkommen, auch wenn sie diese Plätze bereits mehrmals besichtigt haben.

Die Gründung des Städtchens Krummhübel reicht das 16. Jahrhundert. Die Ansiedlung entstand auf einem Berg, auf einem krummen Hügel und daher stammt der Ortsname „Krummhübel“. Die ersten Gründer und Bewohner der Ansiedlung waren Teerbrenner, genannt auch als „Köhler“ die die Holzkohle nach Schmiedeberg (Kowary) lieferten. Dort gab es ziemlich reiche Eisenerze und fand Eisenverwandlung statt. Samt der Entwicklung von Schmiedeberg entwickelt sich auch Krummhübel – Karpacz. Nach dem 30- jährigen Krieg, infolge damals häufiger religiösen Verfolgungen, kommen viele Flüchtlinge aus Tschechen – so genannte „Laboranten“ nach Krummhübel.

Sie beschäftigten sich mit der Pflanzenheilkunde und trugen zur raschen Entwicklung der Ansiedlung in einer kurzen Zeit bei. Vom Jahr zu Jahr nimmt die Anzahl der Reisenden ins Riesengebirge zu. Die lokalen Behörden führen solche Berufe wie Bergführer und Tragstuhlträger ein und bereits Mitte des 19. Jahrhunderts wird Krummhübel zum größten Zentrum der Bergführer und Träger im ganzen Riesengebirge – da die größte Sehenswürdigkeit in diesen Bergen die Schneekoppe war. Die Eröffnung der Eisenbahnstation im Jahre 1895 (Die Gleise liegen auf der Höhe von 544,3 Meter über dem Meeresspiegel, allerhöchstens gelegene Gleise in Polen) nahmen einen Großen Einfluss auf die weitere riesige Entwicklung der Stadt zu einem Kurort.

Ende 19. Jahrhundert erhält Krummhübel – Karpacz eine neue sportliche Bedeutung. Hier entwickelt sich Schlittensport, im Jahre 1903 wird der erste Skiklub gegründet und findet der erste Wettbewerb statt. Administrativ gesehen wurde die Stadtfläche unter den drei Besitzern geteilt und bildete drei abgesonderte und selbstständige Gemeinden: Krummhübel – Karpacz, Brückenberg – Bierutowice, und Płóczki (anerkannt als ältester teil der Ansiedlung). Im 20. Jahrhundert entwickelten sich alle drei Ansiedlungen zu einem großen Erholungsort, am Anfang war das ein Sommererholungsort und später auch ein Wintererholungsort. Die Touristik wird zum wichtigsten Lebensbereich der Bewohner von Krummhübel. Die Stadtrechte erhält Karpacz erst im Jahre 1956 und im Jahre 1959 entsteht die erste im polnischen Teil des Riesengebirges Seilbahn auf die Koppe.