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Der Berggeist

Die geheimnisvolle Landschaft des Riesengebirges mit zahlreichen Schluchten, Höhlen und Klüften, mit alten, wunderlichen und dichten Wäldern, wo breite und knorrige Zweige und Baumwurzeln einen Eindruck der sich ständig veränderten Natur machen und ein dämonisches Bergklima ein Anlass für Entstehung von zahlreichen Sagen ist. Die Rübezahl (Liczyrzepa) gilt als Berggeist des Riesengebirges. Seit Jahrhunderten und bis zum Heute wurden von ihm viele Geschichten geschrieben, erzählt und verbreitet. Für das Riesengebirge ist die Rübezahl außergewöhnliche Gestalt, der das Riesengebirge ihre Entstehung schuldet. Seit Jahrhunderten gilt die Rübezahl als Gott der hiesigen Natur.


Ihre Machtattribute sind Erregung von Nebel, Gewitterschauer, gewaltsamen Stürmen mit Blitzen und Donnerschlägen, sowie Macht über die Winde. Sie besitzt aber auch ein gütiges Gesicht – sie verursacht den Regenbogen, wunderschöne Sonnenaufgänge und Sonnenuntergänge. Der Berggeist kann auch verschiedene Gestalten annehmen. Manchmal wird er zu einer Eule oder Kröte, manchmal wird er zu einem Rabe, am meisten aber wird er zu einem kräftigen Wanderer, der sich auf einen knorrigen Stab stützt oder verwandelt sich in einen Schatzmeister, der zusammen mit kleinen Zwergen die tief in der Erde verborgene Schätze wie Gold, Silber und Edelsteine hütet.


Die Gestalt des Berggeistes – Rübezahl wurde auch in der Dichtkunst, Malerei, Grafik und in der Bildhauerei vieler bekannten und anonymen Künstler verewigt. Der Berggeist ist auch eine Inspiration für Hersteller von Aussichtskarten und regionalen Andenken. Die Bewohner von Karpacz benennen verschiedenen Objekte in der Stadt mit dem Namen „Rübezahl“. Es sind zum Beispiel: Skipiste „Rübezahl“, Schulherberge „Rübezahl“ Grotte „Rübezahl“, zahlreiche Reisebüros, Restaurants und Bars. Auf den Straßen und auf der Schneekoppe kann man auch oft die lebendige Rübezahl antreffen, die sich gemeinsam mit dem tschechischen Berggeist den Touristen gern fotografieren lässt.