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Die Kapelle des Heiligen Wawrzyniec


Laut der ältesten Überlieferungen beschloss sich der reichste Gutsherr, Schlossherr von Tschochau und Besitzer von Bad Warmbrunn den Bau der Kapelle auf der Schneekoppe zu fördern und zu finanzieren. Er wollte damit seine Herrschaft über dieses Gebiet bestätigen. Neben den politischen Gründen hat der Bau der Kapelle des Heiligen Wawrzyniec auch symbolische Bedeutung. In der damaligen Zeit glaubte man, dass die bösartige Kraft der Dämonen unter anderem durch urplötzliche Wetterveränderungen zum Vorschein kommt.

Alles, was sich Böses in den Bergen ereignete, wurde sofort dem Berggeist angedichtet. Seit der Einweihung der Kapelle des Heiligen Wawrzyniec auf der Schneekoppe am 10. August 1681 hat die dämonische Dimension der Berge an Bedeutung verloren. Seit diesem Moment begann eine neue Zeitperiode in der Geschichte des Riesengebirges, die als Pilgertouristik genannt wird. Mit der Zeit verlieren die Pilgerschaften ihren religiösen Charakter und wurden zu den angenehmen Wanderungen ins Riesengebirge, wie das heutzutage der Fall ist.